EPROX Consulting AG
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Allianz

Die Allianz Gruppe ist einer der führenden integrierten Finanzdienstleister weltweit und bedient rund 75 Millionen Kunden in etwa 70 Ländern. Im Versicherungsgeschäft ist die Allianz in Deutschland Marktführer.

Solidität, Service und Kompetenz der Allianz stützen sich auf das Engagement von rund 155.000 Mitarbeitern.

Im Geschäftsjahr 2008 erzielte die Allianz Gruppe einen Gesamtumsatz von rund 92,5 Milliarden Euro und verwaltet als einer der international größten Asset Manager für ihre Kunden Kapitalanlagen im Wert von 703 Milliarden Euro.

Ausgangssituation

Die Allianz betrieb zur Verwaltung ihrer Kapitalanlagen zwei hoch spezialisierte, eigenentwickelte Lösungen im Umfeld einer Host-Landschaft. Beide Lösungen waren über 25 Jahre alt. Sich schnell ändernde Rahmenbedingungen im Bereich der internationalen Finanzmärkte auf der einen Seite, sowie wachsende Anforderungen durch Globalisierung und Internationalisierung auf der anderen Seite, konnte man nur noch mit aufwendigen und teuren Anpassungen gerecht werden. Diese Situation gab schließlich den Anstoss zur Ablösung der Eigenentwicklungen.

Der Einsatz einer etablierten Standardsoftware spiegelt das Bestreben wider, auch in der IT für die Kapitalanlagenverwaltung eine wettbewerbsfähige Lösung zu implementieren.

Lösungsansatz

Mit SAP IMA wurde eine moderne Softwarelösung eingeführt, die verschiedensten Anforderungen zeitgemäß gerecht wird. Kernfunktionen für die Verwaltung von Wertpapieren, Darlehen, Devisengeschäften und Derivaten im Nebenbuch stehen ebenso zur Verfügung wie eine vollständige Integration in das Hauptbuch.

Die Kapitalanlagenverwaltung wurde auf einem eigenen System installiert und beliefert derzeit zwei unterschiedliche Hauptbuchsysteme. Die Entscheidung für ein eigenes System ermöglicht es die von SAP regelmäßig zur Verfügung gestellten Neuentwicklungen zu implementieren, ohne dass andere Unternehmensbereiche von einem Releasewechsel betroffen wären.

Mit SAP IMA findet ein System Anwendung, welches es dank einer eingebundenen Entwicklungsumgebung ermöglicht, individuelle Erweiterungen vorzunehmen. Somit sind ideale Rahmenbedingungen für eine reibungsfreie Einbindung in bestehende Systemumgebungen geschaffen.

Die dadurch erreichte Flexibilität und Offenheit bilden die Grundlage für ein zukunftssicheres System. Gleichzeitig wird eine einheitliche, internationale, mandantenfähige und mehrsprachige Lösung implementiert.

Herausforderungen des Projekts

Die funktionalen Mindestanforderungen wurden durch die Altsysteme vor-gegeben. Es galt, ca. 70 Gesellschaften an vier unterschiedlichen Standorten, die insgesamt ca. 260 Milliarden Euro an Kapitalanlagen verwalten, in die neue Lösung zu übernehmen.

Die hierfür notwendige parallele Rechnungslegung nach den Vorschriften des IFRS und des deutschen Handelsrechts wurde um eine Steuerbilanz erweitert.

Alle bestehenden Geschäftsprozesse wurden nach Analyse und partieller Änderung und Anpassung an die neue Software in SAP IMA übertragen. Darüber hinaus fanden neue Funktionalitäten, beispielsweise das Hedge-Management zur bilanziellen Abbildung von Sicherungsbeziehungen nach IFRS oder die Bestätigungsverwaltung für das Settlement von Wertpapiertransaktionen via SWIFT, Einzug in die neue Systemwelt.

Zu Gunsten eines höheren Automatisierungsgrades wurden ca. 70 Ergänzungen des SAP-Standards implementiert. Unter Einsatz eines modernen Transaktionskonzeptes wurde SAP IMA in eine IT?Landschaft integriert, die verschiedenste vor- und nachgelagerte Systeme bedient. Von der Anbindung eines Frontoffice-Systems über die Integration zu SWIFT bis hin zur Belieferung der Hauptbücher und eines modernen Business Warehouse zur Erfüllung der umfangreichen Reportinganforderungen deckt die neue Lösung die komplette Prozesskette im Rahmen der Kapitalanlagenverwaltung ab. Die folgende Darstellung gibt einen groben Überblick über die Einbindung des neuen Systems in die vorhandene Landschaft:

SAP IMA@Allianz

Neben dem Wechsel des Softwaresystems galt es ebenfalls, die Mitarbeitenden in Fachbereichen, Stäben und der IT in das SAP-System einzuführen. Für die Mitarbeitenden der IT bedeutete dies zusätzlich die Erlernung einer neuen Programmiersprache und einer neuen Entwicklungsumgebung parallel zur Gewährleistung des Produktivbetriebs der Altsysteme.

Auf einen Blick

Die maßgeblichen Vorteile der neuen Lösung lassen sich wie folgt beschreiben:

  • Abdeckung der kompletten Prozesskette für die Kapitalanlagenverwaltung durch individuelle Ergänzung der Standardlösung
  • Abbildung einer breiten Palette von Finanzinstrumenten
  • Parallele Rechnungslegung nach unterschiedlichen Vorschriften
  • offene Schnittstellen für die leichte Integrierbarkeit in eine bestehende Systemlandschaft
  • freie Erweiterbarkeit der Software
  • mehrsprachiges und mandantenfähiges System als Mindestvoraussetzung für einen internationalen Einsatz
  • moderne Reportinglösung auf Basis SAP-BI
  • moderne Standardsoftware mit grafischer Benutzeroberfläche.

Projektverlauf

Nach Start des Projektes im Sommer 2007 wurde ein Projektteam von circa. 100 Projektteilnehmern, bestehend aus Fachbereich, Stab, IT und externen Consultants, etabliert. Während der Einführung waren neben EPROX Consulting noch SAP Consulting und BearingPoint GmbH als externe Partner involviert.

Das Projekt wurde nach dem klassischen Phasenmodell der SAP durchgeführt. Nach der Analyse der abzubildenden Geschäftsprozesse und Fertigstellung der Business-Blueprints wurden die Prozesse während der Implementierungsphase im System umgesetzt. Neben der Parametrisierung des Systems wurden parallel die erforderlichen Individualentwicklungen konzipiert und realisiert.

Ein Projektschwerpunkt wurde auf die ausgiebige Testphase gelegt. Damit konnten Anwender behutsam an das neue System herangeführt und Schnittstellen in die Systemumgebung schrittweise in Betrieb gesetzt werden. Mehrere Testzyklen mit Altdatenübernahme und anschließenden Funktionstests, einschließlich eines vollständig simulierten Monatsabschlusses, legten die Basis für einen reibungsfreien Go-Live.

Die Rolle von EPROX Consulting

Im Projekt war EPROX Consulting hauptsächlich für das Teilprojekt ?Wertpapiere/Accounting? verantwortlich, sowie in der IT involviert. Nachfolgend sind die wichtigsten Verantwortungsbereiche stichpunktartig aufgelistet:

  • Geschäftsprozessanalyse für die Wertpapierverwaltung
  • Fachliche Implementierung der Wertpapierverwaltung
  • vollständige Einrichtung der parallelen Bestandsführung
  • Übernahme der erforderlichen Stammdaten
    • Gattungen
    • Depots
    • Geschäftspartner
  • Bestandsübernahme der Wertpapierbestände
  • Konzeptionierung und Umsetzung der meisten funktionalen Erweiterungen. Hierbei wurde besonderer Wert auf die Wiederverwendbarkeit verschiedenster Services gelegt, um die Implementierungskosten zu optimieren.
  • Durchführung von Anwenderschulungen
  • Kontinuierlicher fachlicher und technischer Know-how-Transfer

Kundenreaktion:

"Ihnen und dem Team meine große Anerkennung. Dies ist eine tolle Leistung für alle Beteiligten. Wenn so geräuschlos Systemübergänge geschaffen werden, dann zeigt dies die hohe Professionalität." (Abteilungsleiter IT-Bereich)